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Conférence en histoire de l’art de Fabienne Weber: María Sol Escobar (1930–2016), bekannt als MARISOL

Dienstag, 10.11.2026 - 19 Uhr - (neuer Termin)
Salon Voltaire -

Von: Fabienne Weber

Marisol – une artiste inclassable
María Sol Escobar (1930–2016), dite Marisol, fut une figure majeure de la scène new-yorkaise des années 1960 – souvent associée au Pop Art, elle resta pourtant toujours en marge des écoles et mouvements. Son identité hybride anticipait de plusieurs décennies les réflexions sur la mondialisation et les diasporas. Le Kunsthaus de Zürich lui consacre actuellement une grande rétrospective.

Fabienne Weber, artiste plasticienne et historienne de l'art, vous invite à découvrir cette artiste aujourd'hui redécouverte.

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Marisol – eine unklassifizierbare Künstlerin
María Sol Escobar (1930–2016), genannt Marisol, war eine prägende Figur der New Yorker Kunstszene der 1960er-Jahre – oft der Pop Art zugeordnet, blieb sie doch stets unabhängig von Schulen und Bewegungen. Ihre hybride Identität nahm Fragen zu Globalisierung und Diaspora Jahrzehnte voraus. Das Kunsthaus Zürich würdigt sie derzeit mit einer großen Retrospektive.

Fabienne Weber, bildende Künstlerin und Kunsthistorikerin, stellt Leben und Werk dieser wiederentdeckten Künstlerin vor.

Sprache : français, deutsch

Eintritt: frei

Lagerbildung und illiberale Tendenzen – wirken äußere Schocks wie Lieferkettenbrüche und Ressourcennationalismus in diese Richtung?

Teil II unserer Reihe "Belastbarkeit unserer Demokratie" -

Donnerstag, 10.12.2026 - 19 Uhr -
Salon Voltaire -

Von: Prof. Jochen Kolb, KIT Karlsruhe

Prof. Jochen Kolb (KIT Karlsruhe) stellt die Frage, ob uns Lieferkettenbrüche und der Ressourcennationalismus in eine illiberale Ecke treiben können.
Lieferkettenbrüche, Rohstoffkonflikte, Ressourcennationalismus: Äußere Schocks häufen sich – und sie bleiben nicht ohne politische Folgen. Jochen Kolb vom KIT Karlsruhe geht der Frage nach, ob solche Krisen die Bildung von Blöcken und illiberale Tendenzen begünstigen.

Ein Vortrag über die Frage, wie robust unsere offene Gesellschaft bleibt, wenn äußerer Druck zunimmt.

Auch dieser Vortrag bietet überraschende Einblicke in die Funktion und den Einfluss der Wirtschaft auf unsere Demokratie. Zum Abschluß bleibt genügend Zeit für Diskussionen und Fragen.
 

Sprache : deutsch

Eintritt: frei

Vernissage de l’exposition de Marc Avelot

Dienstag, 12.01.2027 - 19 Uhr -
Salon Voltaire -

Mal gegenständlich, mal abstrakt – Marc Avelots schillernde, farbintensive Gemälde entstehen aus dem Zufall: Er überlässt sich der Materie und faltet, knittert und zerknüllt seine Bildträger, ohne das Ergebnis vorherzusehen oder zu kontrollieren.
So entstehen Werke von großer Intensität und Tiefe, die sich dem Nihilismus verweigern und offen ihren Wunsch nach Schönheit zeigen – jener Schönheit, die für Stendhal das Versprechen des Glücks ist.
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Tantôt figuratives, tantôt abstraites, les toiles chatoyantes et énergiques de Marc Avelot naissent du hasard : le peintre s'abandonne à la matière, pliant, froissant et chiffonnant ses supports sans jamais prévoir ni contrôler le résultat.
Il en résulte des œuvres vibrantes et profondes, qui tranchent avec le nihilisme ambiant et assument leur désir de beauté – cette beauté qui, selon Stendhal, n'est que la promesse du bonheur.
 

Sprache: français, deutsch

Eintritt: frei

Kurzzeitdenken und Vertrauensverlust – ökologische Investitionen wirken über Jahrzehnte, Wahlperioden dauern vier oder fünf Jahre.

Teil III unserer Reihe "Belastbarkeit unserer Demokratie" -

Donnerstag, 21.01.2027 - 19 Uhr -
Salon Voltaire -

Von: Prof. Frank Krysiak, Basel

Frank Krysiak (Universität Basel): Ökologische Investitionen wirken über Jahrzehnte – Wahlperioden dauern vier oder fünf Jahre

Warum tun wir uns so schwer damit, langfristig zu handeln? Frank Krysiak von der Universität Basel zeigt, wie der Zeithorizont ökologischer Investitionen mit dem Rhythmus demokratischer Wahlperioden kollidiert – und was daraus für das Vertrauen in Politik und Institutionen folgt.

Den Abschluss der Reihe Ende des Wachstumskompromisses bildet damit ein Blick auf eines der grundlegendsten Spannungsfelder unserer Demokratie: Denken in Jahrzehnten versus Handeln in Legislaturperioden.

Sprache : deutsch

Eintritt: frei