artgerecht ist nur die freiheit (hilal sezgin) Club Voltaire in Kehl e.V. der stilvolle ort für begegnung für debatten und diners theater tanz musik der ort für fröhliche festivitäten und freiheitliche imagination
Sonntag, 16. September um 19.30 Uhr , im  Salon Voltaire„Beziehungsstatus: kompliziert“ Stefan Woltersdorff  Dreißig Blicke auf die deutsch-französischen Verhältnisse, die nie konfliktfrei waren und sich heute partnerschaftlich annähern. Was verbinden wir mit der deutsch-franz. Beziehung? Dreißig Persönlichkeiten aus Politik u. Kultur erlauben uns einen Blick auf ihre Erfahrungen. Stefan Woltersdorff, einer der Autoren, stellt uns das Buch vor. Kooperation mit dem Historischen Verein Kehl  Quelle: Conte Verlag
Donnerstag, 27. September um 19.30 Uhr, im Salon Voltaire Alle hören zu - Mitglieder lesen vor!
Bei Häppchen und Getränken lesen sie einen gedruckten Fremdtext vor. Einen Text, den Sie hörenswert finden, den Sie lieben oder wichtig finden, den Sie gerne mit anderen teilen wollen.
Ilse Teipelke: Roman: "Warum glücklich statt einfach nur normal?" von Jeanette Winterson
Edgard Fuss: Text: "Der Geist des Widerspruchs" von Jean Amadou aus Sammlung unterschiedlichsterer Texte: "Blau-Weiss-Rot Frankreich erzählt" (Hrsg.: Olga Mannheimer)
Michael Huber: Kurzgeschichte: "Über dem Nebelmeer" von Rita Hausen
Johannes Kappeler: Rede: "Diese Vorstellung ist uns fremd" des Indianer- Häuptlings Seattle (1835) an den amerikanischen Präsidenten
Hildegard Engel: Novelle: "Fräulein Stark" von Thomas Hürlimann
Fotos: Konstanze Zint
Sonntag, 21. Oktober, 17.00 Uhr, Salon Voltaire Mein Liebster, mein Ferner Musikalische Tschechow-Knipper-Lesung
Von und mit: Wolfram Schneider-Lastin, Schauspieler, Sprecher, Chansonnier (Zürich, Berlin) Dagmar Tuschy Nitsch, Atem-Stimm-Sprechtherapeutin, Rezitatorin (München), Piano: Martin Kunz, Musiker, Autor, Philosoph (Zürich) - Pianoimprovisationen russischer Volksmusik und russischer romantischer Musik
Quelle: Privat Foto: v.l.n.r. Wolfram Schneider-Lastin, Dagmar Tuschy Nitsch, Martin Kunz
Fünf Jahre, 1899-1904, schrieben sie sich Briefe - während ihrer oft monatelangen Trennung fast jeden Tag: der Schriftsteller Anton Tschechow, den sein Gesundheitszustand auf die Krim verbannte, und die Schauspielerin Olga Knipper, deren Engagement sie ans Theater im fernen Moskau band. Die Briefe der beiden, voller Zärtlichkeit, Humor, aber auch Tragik, dokumentieren eine der außergewöhnlichsten Liebesbezie-hungen in der Geschichte des Theaters und bezaubern auch heute noch.
Auch kulturgeschichtlich sind die Briefe sehr informativ, weil Olga über vieles berichtete, u.a. über Theaterproben, Aufführungen, die Reaktion von Presse und Publikum, den Moskauer Alltag und das gesellschaftliche Leben.
Montag, 8 Oktober, 19.30 Uhr, Stadthalle Kehl - Zedernsaal Veranstaltung mit Mina Ahadi
Mina Ahadi – österreichische politische Aktivistin iranischer Herkunft. Sie gründete 2000 das Internationale Komitee gegen Steinigung, ist seit 2007 Vorsitzende des von ihr und der Giordano Bruno Stiftung gegründeten Zentralrats der Ex- Muslime. 2017 etablierte sie „die säkulare Flüchtlingshilfe Atheisten helfen”.
„Intoleranz dürfen wir nicht dulden, die Abkehr vom Glauben ist ein Grundrecht, nach islamischer Rechtslehre ist die Abkehr ein Verbrechen.“ Ihr Buch „Ich habe abgeschworen” ist die Grundlage für diesen spannenden Vortrag mit Diskussion. Eintritt frei, Spenden sind erwünscht Wir danken für die Kooperation und Unterstützung: Kulturbüro Kehl, Flüchtlings- und Integrationsbeauftragte Kehl, AG Internationaler Frauentag, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl - Studierendenselbstverwaltung (SSV) Politikreferat
Quelle/Foto: Mina Ahhadi
Dienstag, 9. Oktober, 18.00 Uhr, Hochschule f. öffentliche Verwaltung Kehl (Aula) Vortrag der Menschenrechtsaktivistin und Religionskritikerin Mina Ahadi
Das Politikreferat der Hochschule Kehl lädt zum Vortrag von Frau Mina Ahadi ein, die über ihr Leben, ihren Kampf für Menschenrechte und die Ablehnung von Religionen spricht. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire Kehl statt.
Sonntag, 4. November, 11.00 Uhr, Salon Voltaire Voltaire & Friedrich der Große - „Ah! Monseigneur, warum sind Sie ein Fürst?“
Voltaire (1694–1778) und Friedrich der Große (1712–1786) sind zwei herausragende Köpfe der Aufklärung: ein französischer Dichter u. Freigeist und ein deutscher Kronprinz u. späterer König von Preußen, der Französisch besser als seine Mutter-sprache beherrschte. 42 Jahre Briefwechsel gegenseitiger Wertschätzung! Doch die Freiheit und Gleichheit, welche die Korrespondenz wider-spiegelt, hält dem Praxistest – während ihrer Begegnungen – nicht stand. Die begleitende Musik zur Lesung wurde an den Höfen Preußens und Frankreichs komponiert.
Irene Spranger – Friedrich / Traversflöte
und Ines Zimmermann – Voltaire / Traversflöte
Foto: Reinhard Wilting
Foto: Arco Ooms
Preisgekrönter Spielfilm ( Prix de Soleure 2017 ), Drama, Komödie. Drehbuch/Regie: Petra Volpe.
Montag, 19. November, 19.30 Uhr, Salon Voltaire Der besondere Film: „Die göttliche Ordnung“
Die Schweiz, eine der ältesten Demokratien der Welt, war einer der letzten europäischen Staaten, die das Frauenwahlrecht einführten. In dieser Comédie humaine über die Angst vor Veränderung und den Kampf für die Gleichberechtigung von Mann und Frau mischen Frauen ihr „idyllisches“ Dorf auf und erstreiten u.a. das Frauenstimmrecht. (1971!) „Stark. Lustig. Großartig. Ein Muss!“ (Cosmopolitan) Wir danken Joachim Junghans / Kinocenter Kehl für die freundliche Vorführ-/Werbegenehmigung.
Donnerstag, 29. November, 19.30 Uhr, Salon Voltaire „Dear Deutschland“ – Michael Hall
Michael Hall war 1991-1996 Britischer Konsul in Frankfurt. Über diese Zeit hat er Kurzgeschichten geschrieben, die einen ironischen aber liebevollen Blick auf Deutschland, die Deutschen und das diplomatische Leben werfen. Eine Auswahl aus 50 Geschichten in seinem Buch „Dear Deutschland“ liest er vor. Der Abend wird zur Abwechslung in Englisch ablaufen, ohne Übersetzung. Michael Hall lebt seit 1998 in Straßburg mit seiner deutschen Frau Dr. Birgit Meyer.
Montag, 21. Januar 2019, 19.30 Uhr, Salon Voltaire „Seenotrettung im Mittelmeer“ – das aktuelle Thema
Seit Juni 2018 sind wenige ehrenamtliche Rettungsschiffe auf dem Mittelmeer unterwegs. Wie vielen anderen Rettungsschiffen wurden auch der Sea-Eye und Seefuchs die Flaggen entzogen und dadurch das Auslaufen und die Rettungsaktionen verhindert. In dieser Zeit sind über 1.000 Menschen bei der Überfahrt ertrunken. Inzwischen hat der Verein „Sea-Eye“ das ehemalige Forschungsschiff „Professor Albrecht Penck“ gekauft. Es fährt unter deutscher Flagge. Das Schiff startete am 24.11.2018 in Rostock und soll Mitte Dezember ab Algeciras ins Mittelmeer zu einer 3-wöchigen Fahrt aufbrechen, um zu beobachten, zu dokumentieren und gegebenenfalls zu retten (kann auch im Internet verfolgt werden). An dieser Mission werden Angelika Nain und Jürgen Drafehn, beide sind Mitglieder des Club Voltaire, teilnehmen. Sie kommen Anfang Januar zurück und werden aktuell berichten. Susanne Steuber aus Offenburg hat 2016 und 2017 schon an mehreren Einsätzen teilgenommen und wird durch Film- und Fotodokumentation einen Einblick in die Arbeit der ehrenamtlichen Seenotrettung geben.
Foto: v.l.n.r. Susanne Steuber, Angelika Nain, Jürgen Drafehn Quelle: Konstanze Zint